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Dokumentation
Produktionsdaten
Abbildung:
Titel:Wiener Symphoniker- Eine hundertjährige Geschichte / Wien symphony - a hundred years story
Medienart:CD Rom
Herausgeber:kraftWerk, Wien 
Hersteller-Land:Österreich 
Hersteller-Ort:Wien 
Hersteller-Jahr:2001 
Produktumfang:1 CD-ROM, 1 AUDIO-CD 
Systemvoraus-
setzungen:
Multimedia-PC mit Pentium-Prozessor (ab 133 MHz); Windows 95/98; Windows NT (mit 48 MB RAM); Windows 2000 (mit 128 MB RAM); mindestens 200 MB Festplattenspeicher; 20-fach CD-ROM-Laufwerk oder schneller; von Windows unterstützte 16-Bit-Soundkarte; Grafikkarte 800x600 Pixel Auflösung oder höher und 65000 Farben und höher; 
Inhalt
Abstract:Die CD-Rom entstand anläßlich des 100 - Jahre Jubiläums der Wiener Symphoniker im Jahr 2000. Sie ist eine Multimedienproduktion, die - weil Musikgeschichte- auch Zeitgeschichte darstellt. The CD-ROM is produced on the occasion of 100 years anniversary of the Wien Symphony Orchestra in 2000. It is a multimedia product, which introduces the musik and history. 
Inhalt:vgl. Auszeichnungstext
Retrieval
Bildungsbereich:Sekundarstufe II, Weiterbildung/Fortbildung, Erwachsenenbildung 
Bildungskategorie:ethische Bildung 
Ethik-
Themenfeld:
1. Kulturelle Identität und interkulturelle Verständigung
1.1. Kulturelle Identität und interkulturelle Verständigung im Blickwinkel der Vergangenheit
6. Bürger und Gesellschaft
6.2. Die Gesellschaft für den Einzelnen
Schlagwort:Bildungsmedium, Musik, Zeitgeschichte, Ethik, Kultur, culture, music, ethics
Systematik:Ethik, Medienpädagogik
Auszeichnung
Auszeichnungs-Art:Euromedia-Medaille 
Auszeichnungs-Jahr:2001 
Auszeichnungs-Ort:Berlin 
Auszeichnungs-text:Wiener Symphoniker- Eine hundertjährige Geschichte: Ich freue mich sehr darüber, die Produktion "Wiener Symphoniker- Eine hundertjährige Geschichte", die auf CD-ROM-Basis und mit Audiokassette von kraftWerk Wien publiziert wurde, im Rahmen dieser Auszeichnungsfeier würdigen zu dürfen. Dabei möchte ich, bevor ich auf die sachlichen Daten der Produktion eingehe, zunächst mit persönlichen Interpretationen beginnen.In diesem Werk verbinden sich Welten. Solche der Kultur mit denen der Technik. Man weiß es längst, und doch wird einem dies durch diese Produktion noch einmal versinnlicht, daß Technik und Kultur in einem dialektischen Verhältnis zueinander stehen, weil sie in dem Maße einander brauchen wie sie auch einander herausfordern, sich - im idealen Falle - jeweils auf ihre Tugenden zu konzentrieren. Die Technik provoziert die Kunst zu ihrem Besten. Und die Kunst provoziert die Technik., ihr Bestes zugeben. In dieser Produktion ist diese dialektische Verbindung in eben diesem Sinne gelungen.Zwischen Technik und Kunst aber steht immer der Mensch mit seiner unvermeidlichen Gabe der Fehlerfälligkeit. Wäre er nicht und wäre diese nicht, dann wäre die Kunst nicht technikfähig, und die Technik nicht kunstfreundlich.Die Fehlerfälligkeit ist der Rahmen für Kreativität, Überraschung - und vor allem für die Individualität, Spezifität und Einzigartigkeit eines Werkes. So wird diese Produktion „100 Jahre Wiener Symphoniker“ mehr als nur eine Zitatensammlung schöner musikalischer Werke und deren grandiose Aufführung . Sie wird und ist diese Produktion selbst ein Werk, vor allem wegen ihrer Kombination von Kunst, Didaktik und Technik im Dienst der Verehrung eines Musikkörpers, eines Orchesters, das durch die Geschichte und mit der 100-jährigen Geschichte sich die Position eines temperierten Botschafters erarbeitet hat, große, aber zugleich verletzliche Geister/Meister der Musik in einer ohnehin schon lauten Welt hörbar zu machen. Und das sehr überzeugend.Die CD-Rom entstand anläßlich des 100 - Jahre Jubiläums der Wiener Symphoniker im Jahr 2000. Als solche ist sie eine Multimedienproduktion, die - weil Musikgeschichte- auch Zeitgeschichte darstellt. Aufgrund der internationalen Bekanntheit des Orchesters ist die CD-ROM zweisprachig konzipiert.Anhand von umfangreichen Bild- und Tondokumenten, ausgewählten Videosequenzen und pointiert selektiertem Bildmaterial, dessen historischer Wert jeweils für sich spricht, bekommt man einen eindrucksvollen Einblick in die wechselvolle Orchestergeschichte der vergangenen 100 Jahre. Man kann diese Produktion auf zwei Wegen durchlaufen. Für User, die gezielt Informationen suchen, steht ein Menü zur Verfügung, durch das man gesuchte Inhalte leicht ansteuern kann. Für den erlebnisorientierten User, der das open experience sucht, ist die CD-ROM in Form einer „Zeitreise“ aufgebaut, durch die man 7 verschiedene Zeitepochen - in Form markanter Ereignisse erkennbar gemacht- durchqueren kann.Reichhaltiges Bildmaterial (über 1000 Bilder), Video- und Tondokumente (meist historisch charakteristische Aufführungen aus eigenem Bestand oder aus dem Archiv des ORF) und Datenbanken (Dirigenten, Zeitgenössische österreichische Komponisten, Musikerpersönlichkeiten) all dies zusammen ergibt ein mediales und kulturelles, mit didaktischen Ambitionen entwickeltes, neu aufgebautes "Semioticum" für das, was Österreich (besser: Wiens) Stärke und Schwäche schon immer zugleich war: die Versenkung des Alltags in Kunst, Kultur und Dekoration - und der unaufwendige Gebrauch dieser künstlerischen Versenkung im Alltag. Das ist gewissermaßen eine spirituelle Botschaft.In diesem Sinne ist der Agentur kraftWerk, allen voran der heute anwesenden Frau Angelika Hammer, der die Projektleitung oblag, aber auch allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, für diese sensible Neuübermittlung dieser Botschaft von ganzem Herzen zu danken. KraftWerk ist zu für die Auszeichnung mit der Euro-Comenius-Medaille 2001 der GPI zu beglückwünschen. 
Laudator:o. Univ.-Prof. Dr. Thomas A. Bauer 
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