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Dokumentation
Produktionsdaten
Abbildung:
Titel:CLOSE-UP, Exploring the Language of Film
Medienart:Anderes Produkt
Herausgeber:Schöningh Verlag; Prof. Dr. Carola Surkamp (Hg.); Olaf Schneider, Volker Wittenbröker (AMMMa AG, Realisierung u. mediendidaktisches Konzept) 
Autor: Carola Surkamp (Hg.), Katharina Barkowsky, Kerstin Hüsemann, Johannes Rose, Olaf Schneider  
Hersteller-Land:Deutschland 
Hersteller-Ort:Paderborn 
Hersteller-Jahr:2010 
Produktumfang:ca. 7 GB 
Begleitmaterial:
Systemvoraus-
setzungen:
1 GB RAM, 7,1 GB HD-Speicherplatz, Soundkarte, Lautsprecher, DVD-Laufwerk, Internet-Explorer 7, Windows XP/Vista/7 
ISBN/
Mediennummer:
978-3-14-062429-9 
Inhalt
Abstract:Mit CLOSE-UP werden die zentralen Bereiche der Filmanalyse handlungsorientiert und interaktiv erschlossen. Besonders hervorzuheben ist dabei die enge Verknüpfung mit Ausschnitten aus Originalfilmen. 
Inhalt:Obwohl die Filmanalyse in den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen hat und inzwischen zum festen Inventar der Lehrpläne gehört, mangelt es bei Lehrenden und Studierenden bislang oft an den Basiskompetenzen im Bereich der Filmsprache und -ästhetik. Die Lernsoftware CLOSE-UP schließt diese Lücke für das Fach Englisch und setzt im Bereich der didaktischen Interaktion mit Film neue Maßstäbe, indem sie den handelnden Umgang mit dem Medium und ein hohes Maß an Eigenaktivität und Gestaltungsmöglichkeiten in den Vordergrund stellt. Die Benutzer werden Schritt für Schritt mit den Grundbegriffen filmischen Erzählens vertraut gemacht, sodass sie innerhalb kurzer Zeit über das nötige Rüstzeug zur eigenständigen Analyse von Filmen verfügen. CLOSE-UP kann von Lehrern, Dozenten, Schülern und Studierenden sowohl zum Selbststudium am PC als auch als Moderationssoftware für Whiteboard und Beamer genutzt werden. Inhaltsübersicht: Grundkurs Filmsprache und Filmanalyse; Vertiefungskurse mit Aufgaben zu den Themen Shot, Camera Distance (Field Size), Camera Movement, Mise en Scène, Composition, Camera as Narrator, Editing, Sound u.a.; Lexikon mit ausführlichen Informationen zu allen behandelten Filmen; Glossar mit Fachbegriffen; mehr als 250 Ausschnitte aus 153 englischsprachigen Originalfilmen; spezielle Analysewerkzeuge (Hilfslinien, Werkzeuge zur Kompositions- und Farbanalyse u.a.); grafische Elemente zur Auszeichnung von filmsprachlichen Mitteln; Kreativbereich zur Analyse von eigenen Filmausschnitten und Checklisten und diverse Hilfsmittel, die bei der Analyse von Filmsprache unterstützen.
Retrieval
Bildungsbereich:Sekundarstufe I, Sekundarstufe II, Berufsbildung, Hochschule, Weiterbildung/Fortbildung, Erwachsenenbildung 
Bildungskategorie:informationstechnische Bildung, künstlerische Bildung 
Ethik-
Themenfeld:
Systematik:Bildende Kunst, Informationstechnische Bildung, Sachgebietsübergreifende Themen
Auszeichnung
Auszeichnungs-Art:Comenius-EduMedia-Siegel und Comenius-EduMedia-Medaille 
Auszeichnungs-Jahr:2011 
Auszeichnungs-Ort:Berlin 
Auszeichnungs-text:CLOSE-UP. Exploring the Language of Film: Eine Mediengesellschaft ohne Medienkompetenz und ohne Media Literacy wäre ein gesellschaftliches Programm ohne kulturelle Legitimation. Die Medien zu verstehen macht den subjektiven Mediengebrauch zu einem Akt der Souveränität. Eine Gesellschaft, die sich im Modell medienästhetischer Kommunikation reflektieren möchte, kann dies nur in der Unterstellung solcher Souveränität und Kompetenz erreichen – und zwar nicht nur als eine dem Individuum zugeordnete und abverlangte intellektuelle Leistung, sondern als gesellschaftlicher Habitus. Der Film ist ein paradigmatisches Medium für ein solches Postulat. Er ist die Referenz für die generative Pragmatik von Mediensprache: versteht man das grammatische System, dann lässt sich mit ihm alles sagen, was man deuten möchte und alles deuten, was man sagen möchte. Die Grammatik des Films ist aber kontextuell, nicht nur die des Mediums an sich, sondern eben auch die de Mediengebrauchs. Der Rezipient ist in diesem Sinne ein ebenso entscheidender Faktor der Deutung wie der Produzent. Die Kompetenz des Filmpublikums wäre es, der Grammatik des Encodings eine solche des Decodings gegenüberzustellen, mit dem das Publikum am Ende auch weiß bzw. analysieren kann, warum es was wie deutet. Dazu braucht es zunächst und vor allem filmgrammatikalisches Basiswissen. Dieses liefert die Lernsoftware „CLOSE-UP. Exploring the Language of Film“ in wirklich vorbildlicher Weise, vor allem dadurch, dass die Formensprache des Films nicht nur überzeugend dargestellt wird, sondern auch und vor allem dadurch, dass die Software neue Maßstäbe der Implementierung von Pfaden setzt, die am Ende alle Baake’schen Ebenen des Medienlernens bedient: Medienkunde oder Medienwissen, Medienanalyse und Medienkritik und last not least in diesem Programm: Mediengestaltung. Die Software ist für den English-Unterricht programmiert und in diesem Umfeld so gut gelangen, dass es nach Meinung der Jury eine Comenius-EduMedia-Medaille verdient.  
Laudator:O. Univ.-Prof. Dr. Thomas A. Bauer 
Bewertung
durchschnittliche
Bewertung:
18.4 Punkte - beispielhaftes didaktisches Multimediaprodukt – sehr gut (1)
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