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Dokumentation
Produktionsdaten
Abbildung:
Titel:Österreich Box
Medienart:DVD
Herausgeber:Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur, Wien; Institut für Geschichte der Universität Wien; Filmarchiv Austria, Audiovisuelles Zentrum, Wien 
Autor:Hannes Leidinger, Kkarin Moser, Verena Moritz, Michael Aschenbach  
Hersteller-Land:Österreich 
Hersteller-Ort:Wien 
Produktumfang:DVD-Reihe (6 DVD) 
Begleitmaterial:Booklets zu jeder DVD 
Systemvoraus-
setzungen:
Intervideo WinDVD oder CyberLink PowerDVD 
Inhalt
Abstract:Die DVD-Reihe "Österreich Box" besteht aus sechs DVDs: - 1896-1918 Das Ende der Donaumonarchie - 1918-1938 Zwischen den Weltkriegen - 1938-1945 Die Herrschaft des Nationalsozialismus - 1945-1955 Der Weg zum Staatsvertrag - 1955-1968 Konsolidierung im kalten Krieg -1968-1995 Der Wohlfahrtsstaat im Wandel. 
Inhalt:- 1896-1918 Das Ende der Donaumonarchie - 1918-1938 Zwischen den Weltkriegen - 1938-1945 Die Herrschaft des Nationalsozialismus - 1945-1955 Der Weg zum Staatsvertrag - 1955-1968 Konsolidierung im kalten Krieg -1968-1995 Der Wohlfahrtsstaat im Wandel.
Retrieval
Bildungsbereich:Schule, Hochschule, Weiterbildung/Fortbildung, Erwachsenenbildung 
Bildungskategorie:eurokulturelle Bildung, interkulturelle Bildung, europolitische Bildung, historische Bildung, politische Bildung 
Ethik-
Themenfeld:
1. Kulturelle Identität und interkulturelle Verständigung
7.2. Lebenschancen und Bildung
Systematik:Geschichte, Weiterbildung
Auszeichnung
Auszeichnungs-Art:Comenius-EduMedia-Siegel und Comenius-EduMedia-Medaille 
Auszeichnungs-Jahr:2010 
Auszeichnungs-Ort:Berlin 
Auszeichnungs-text:Was die Welt zusammenhält, das sind ihre Geschichten und ihre Diskurse. Die Welt ist, wie wir sie denken und wie wir sie – uns - erzählen. Darum macht es Sinn darüber nachzudenken, wie wir sie erzählen – in Wort und Bild. Worte sind die eine, Bilder die andere Zeichenebene, in denen wir solche Erzählungen im Austausch verhandeln. Wortkonstrukte kreieren Bilder im Kopf, weil wir Beschriebenes nur in Metaphern erfassen. Bildkonstrukte kreieren Ereignisse im Kopf, weil wir, was wir sehen als Geschehen interpretieren. Dieser Vorgang der Konstruktion von Wirklichkeit macht es aus, dass wir Geschehenes auch als Geschichte erfassen, wobei dies nur möglich ist auf Grund der von Perspektiven gelenkten Auswahl. Die Erzählung der Geschichte oder – wie hier: der politischen Geschichte Österreichs – bindet sich meist an die Perspektive von Macht und deren Verteilungsmechanismen zwischen Autokratie und Demokratie. Was Geschichte, wenn man sie in Bildern erzählt, erklärt, ist, dass es der Mensch ist, der der theoretischen Unbestimmtheit und Ungerichtetheit des Lebens die Bestimmung der Geschichte gibt. Aus der Geschichte zu lernen ist daher eine Frage der Beobachtung und der Reflexion dieser Beobachtung. Das ist es, was der in 6 DVDs vom Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur herausgebrachten Österreich Box in ausgezeichnetem Maße gelungen ist: das vergangene Jahrhundert ist das erste, das sich filmisch fassen lässt. Aber es sind nicht allein die Filme, die 20. Jahrhundert auf Österreichisch erzählen. Es ist eben die reflektorische und geschichtswissenschaftliche Perspektive, die Filmquelle zu Filmquelle so miteinander verknüpft, dass daraus eine konzise und die Auf- und Umbauten der Gesellschaft aufklärende audiovisuelle Ikonografie zur österreichischen Geschichte wird. In den sechs belichteten Epochen – von der Donaumonarchie bis zum heutigen Wohlfahrtsstaat - ist nicht nur Österreich für sich im Blick, sondern Österreich in seinen jeweils unterschiedlich gestrickten europäischen Bezügen. Was das Werk auszeichnet, ist nicht nur die umfassende und die durch die präzise Arbeit der Experten des Filmarchivs Austria und des Instituts für Geschichte der Universität Wien kompetente Ausschöpfung von audiovisuellen Quellen, sondern auch die durch LehererInnenbeteiligung erprobte und von deren Erfahrung durchmischte didaktische Konzeption. Der pädagogische Einsatz dieses Bildungsmedienpaktes in Schule und Erwachsenenbildung verspricht daher nicht nur die Vertiefung des politischen Wissens durch die Anschaulichkeit von Geschichte, sondern auch die Diffundierung von Medienkompetenz. Dass das eine das andere steigert, ist ein intendierter Effekt, der einer überlegten integrativen didaktischen Konzeption entspricht. In diesem umfassenden Sinne ist dieses Medienpaket ein in jedem Sinne vorbildliches Werk, das die Auszeichnung mit der Comenius EduMedia Medaille 201o verdient.  
Laudator:O. Univ.-Prof. Dr. Thomas A. Bauer 
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