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Dokumentation
Produktionsdaten
Abbildung:
Titel:Genius – Im Zentrum der Macht
Medienart:CD Rom
Herausgeber:Cornelsen Verlag, Mecklenburgische Str. 53, 14197 Berlin, www.cornelsen.de 
Autor:Cornelsen Verlag beteiligt: Bundeszentrale für politische Bildunug, Bonn ZDF, Mainz 
Hersteller-Land:Deutschland 
Hersteller-Ort:Berlin 
Hersteller-Jahr:2007 
Produktumfang:CD ROM 
Systemvoraus-
setzungen:
Pentium 3 (1,4 GHz), 512 MB Arbeitsspeicher, 1,3 GB Festplattenspeicher, GeForce 3 / ATI Radeon 9800 Pro, DirectX 9 kompatible Soundkarte, DVD-ROM-Laufwerk, Windows® 2000 SP4, XP SP2, Vista.  
ISBN/
Mediennummer:
978-3-464-90086-4 
Inhalt
Abstract:Genius – Im Zentrum der Macht von Cornelsen ist inzwischen der dritte Titel einer neuen Generation von Edutainment-Spielen. Mit der preisgekrönten Reihe wurden zum ersten Mal Features einer hochwertigen Aufbausimulation mit substantiellen Bildungsinhalten verknüpft. Bei dem in Kooperation mit der Bundeszentrale für politische Bildung/ bpb und dem ZDF entstandenen dritten Teil können Spieler von zwölf bis 99 Jahren nach den Spielregeln der Demokratie politische Macht erlangen und Bundeskanzler/in werden. 
Inhalt:Per Mausklick Bundeskanzler(in) von Deutschland werden? Mit der Politik-Aufbausimulation von Cornelsen können Spieler von zwölf bis 99 Jahren auf die Regierungsbank wechseln: Die CD-ROM Genius – Im Zentrum der Macht involviert Spielende erfolgreich in politisches Lernen. Die Aufbausimulation gemixt mit anspruchsvoller Lernsoftware zum Thema Politik ist in Zusammenarbeit mit der Bundeszentrale für politische Bildung und dem ZDF entstanden. Für die Spieler gilt es, Verantwortung für Region und Bürger zu übernehmen. Politik fordert Dialog und Interessenabwägung, Kompromisse müssen gefunden werden. Lebenspraktische Fragestellungen werden mit den „Spielregeln“ des Rechtsstaates und der demokratischen Grundordnung verknüpft. So können am heimischen PC Verkehrs-, Wirtschafts-, Bildungs- und Familienpolitik selbst gestaltet und spielerisch erlernt werden. Die Spieler kandidieren im Jahre 2015 in einem kleinen Dorf in Bayern für das Amt des Bürgermeisters. Dabei müssen Wahlversprechen eingelöst, aber auch Interessenskonflikte in der Bevölkerung ausgeglichen und Mehrheiten organisiert werden, um wichtige Projekte durchzusetzen. Wer erfolgreich ist, bekommt die Chance, sein politisches Talent unter erschwerten Bedingungen in weiteren Levels zu beweisen. Den Blick fest auf das Regierungsviertel gerichtet, wird die Kanzlerkandidatur vorbereitet. Dabei werden knifflige Probleme gelöst und schwierige Urteile gefällt. Über 75 Aufgaben können bewältigt werden. Hinzu kommen 50 Entscheidungen, bei denen man ein ums andere Mal moralisch auf die Probe gestellt wird. Ein Team aus drei engen Beratern sowie Journalisten, politische Gegner und Koalitionspartner begleiten die Spieler und melden sich mit ihren Fragen, Ratschlägen und Kritik zu Wort. Die Spieler werden in die Lage versetzt, die Zukunft zu gestalten. Dabei garantieren fiktive Parteien einen überparteilichen Zugang zu den Spielregeln der Demokratie der Bundesrepublik, zur Politik und den politischen Institutionen. Beliebte Rituale, wie zum Beispiel Hochrechnungen im ZDF-Wahlstudio, Umfragen und simulierte TV-Auftritte bieten den atmosphärisch reizvollen Rahmen dafür. Genius – Im Zentrum der Macht – Didaktische Konzeption ▪ WISSENSVERMITTLUNG: Eine Stärke der Genius-Reihe liegt darin, dass das Wissen nicht a priori in einem Lexikon vorliegt, sondern sich im Laufe des Spiels allmählich aufbaut. Die Spieler erwerben ihre Kenntnisse nach und nach. Der Lernanteil und das Spielen können auf diese Weise miteinander verknüpft werden – Wissenselemente sind Teil der Handlung und werden somit nicht als „Spielbremse“ empfunden.Eine für das Thema Politik geeignete Form, in der das Wissen in das Spiel einfließen kann, sind Zeitungen und so genannte Turbos (kurze prägnante Zusammenfassungen der engen Mitarbeiter). Darüber hinaus werden elektronische Medien wie Webseiten, Mails, Onlinezeitungen etc. angeboten.Die nach und nach eingehenden Wissensbereiche werden im PDA der Spieler automatisch archiviert. Jede Aufgabe hat einen Archivbutton, mit dem die Jugendlichen direkt zu den entsprechenden Quellen gelangen, mit denen die jeweilige Aufgabe zu lösen ist. ▪ PERSPEKTIVE: Genius spricht die Spieler mit den Aufgaben nicht als Schüler an, denn die Spielperspektive versetzt die Jugendlichen in eine „höhere“ Position, in der sie Verantwortung übernehmen müssen. Sie sind gefragt, an sie wenden sich die Menschen mit ihren Sorgen und Nöten. Über dieses Rollenspiel und der damit möglichen Identifikation der Spieler mit ihren Aufgaben wird die innere Beteiligung am Thema Politik gefördert (intrinsische Motivation). ▪ BELOHNUNG: Das Spiel bietet umfassende Möglichkeiten, wie die Spieler für die erbrachten Lösungen von Aufgaben belohnt werden. In erster Linie wird dies durch politische Karriere und die wachsenden Möglichkeiten beim Aufbau der Spielwelt erreicht. Die Spieler erklimmen so Stufen einer Karriereleiter vom einfachen Bürger bis hin zum/r Kanzler/in.Die gesamte Aufbausimulation und die zunehmende Gestaltungsmacht der Spieler ist letztlich die Belohnung für kompetentes politisches Handeln. ▪ LÖSUNGSFENSTER: Falls bestimmte Aufgaben nach mehrmaligen Versuchen nicht richtig gelöst werden, erscheint ein Lösungsfenster. Die Spieler werden nie mit einer ungelösten Aufgabe allein gelassen, sondern erfahren immer, wie eine bestimmte Aufgabe hätte gelöst werden können. ▪ BEDEUTUNG: Die Wissensvermittlung und die Aufgabenformen von Genius – Im Zentrum der Macht sind so miteinander verknüpft, dass man die Bedeutung von politischen Entscheidungen in der Spielwelt konkret erleben kann. Beispiel: Vernachlässigt man den Bau von Schulen und Universitäten, werden sich Betriebe in der Folge über den Mangel an qualifizierten Arbeitern beschweren, was sich auf die Produktion der Wirtschaftsgüter und damit auf die städtischen oder staatlichen Einnahmen auswirkt. ▪ UMFANG: Die Genius-Reihe ermöglicht es, eine Vielzahl von Begriffen und Zusammenhängen eines Themas zu vermitteln. Das Spiel vermittelt ein Grundverständnis zentraler politischer Begriffe und Zusammenhänge (circa 80 Grundbegriffe wie Relative Mehrheit, Koalition etc.).
Retrieval
Bildungsbereich:Schule, Erwachsenenbildung 
Bildungskategorie:eurokulturelle Bildung, europolitische Bildung, politische Bildung 
Ethik-
Themenfeld:
Systematik:Freizeit, Politische Bildung, Sachgebietsübergreifende Themen
Auszeichnung
Auszeichnungs-Art:Comenius-EduMedia-Medaille 
Auszeichnungs-Jahr:2008 
Auszeichnungs-Ort:Berlin, 20.06.2008 
Auszeichnungs-text:Was sich zuerst anhört wie eine Episode aus der Star-Trek-Serie, „Genius - Im Zentrum der Macht“, ist eine Simulation der Extraklasse. Nicht „König von Deutschland“ kann man hier werden, sondern Bundeskanzlerin oder Bundeskanzler - schließlich geht es ja darum, die Grundregeln der Demokratie zu simulieren, kennen zu lernen und im wahrsten Sinne des Wortes zu begreifen. Doch von der Bürgermeisterkandidatur in einem bayerischen Dorf bis in das Bundeskanzleramt in Berlin ist es ein weiter Weg, den es mit Wissen zu und Sachverstand zu meistern gilt. Die Form des Rollenspiels fördert die intrinsische Motivation und fördert die Bereitschaft zur Wissensaufnahme. Eine Vielzahl von Begriffen und Zusammenhängen werden so „erfahrungsnah“ vermittelt. Das Spiel vermittelt ein Grundverständnis zentraler politischer Begriffe und Zusammenhänge. Für die mustergültige Umsetzung des komplexen Themas „Politik“ wird „Genius - Im Zentrum der Macht“ aus dem Hause Cornelsen mit der Comenius-Medaille 2008 ausgezeichnet.  
Laudator:Dirk Rellecke 
Bewertung
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