Aktuelles
Comenius-EduMedia-Auszeichnungen 2014
15.05.2014
   

Comenius LogoDie Gesellschaft für Pädagogik und Information e.V.(GPI), wissenschaftliche Fachgesellschaft für Multi­media,
Bildungstechnologie und Mediendidaktik hat am 19. Juni 2014 zum 19. Mal die Comenius-EduMedia-Auszeich­nungen für exemplarische IKT-basierte Bildungsmedien verliehen für:
- DMP Didaktische Multimediaprodukte,
- AMP Allgemeine Multimediaprodukte,
- LMS Lehr- und Lernmanagementsysteme,
- CKP Computerspiele mit kompetenzförderlichen Inhalten.
Mit der Verleihung der Comenius-Auszeichnungen för­dert die GPI pädagogisch, inhaltlich und gestalterisch herausragende IKT-basierte Bildungsmedien. Die Auszeichnungsveranstaltung “Multimediale Innovationen in Europa” fand traditionell im Zentrum Berlins im Europäischen Haus am Brandenburger Tor statt.

Presseinformation, Bilder und weitere Informationen zum Comenius-EduMedia-Wettbewerb finden sie unter www.comenius-award.de 

Informationen Comenius-EduMedia-Award 2014 Informationen

Comenius-EduMedia-Award 2015: Die Ausschreibung wird im Januar 2015 veröffentlicht. Einsendeschluss ist wieder am 31.03.2015. Die Auszeichnungsveranstaltung findet am 25.Juni 2015 im Europäischen Haus am Brandenburger Tor in Berlin statt.

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Comenius-EduMedia-Wettbewerb 2012 und 2013:
Presseinformation, Bilder und weitere Informationen zum Comenius-EduMedia-Wettbewerb 2012 und 2013 finden sie unter www.comenius-award.de
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Einladung
GPI-Mitgliederversammlung 2014

12.05.2014

Am Mittwoch, 18. Juni 2014, 16.00 Uhr, findet satzungsgemäß die
diesjährige GPI-Mitgliederversammlung statt.
Sie wird im Europäischen Haus, Unter den Linden 78, 10117 Berlin (Mitte), 1. Etage, Pressesaal (s.u. Veranstaltungsort), durchgeführt.
Dazu laden wir alle GPI-Mitglieder herzlich ein. (vgl. Informationen für GPI-Mitglieder)

 

 

Kritik der pädagogischen Vernunft:
Zum Tode von Helmar G. Frank

02.01.2014

Univ.-Prof. Dr. Dr. h.c. Helmar G. Frank, Träger des Bundesverdienstkreuzes erster Klasse, Gründer und Ehrenpräsident der Gesellschaft für Pädagogik und Information, ist am 15. Dezember 2013 in Paderborn im Alter von 80 Jahren nach langer und schwerer Krankheit verstorben. Seine bildungswissenschaftlichen Überlegungen und sprachpolitischen Überzeugungen entwickelt und vorgetragen in der dynamischen Phase der deutschen Bildungsreform vor fünfzig Jahren waren ihrer Zeit weit voraus. Sie sind es auch heute noch. Lehr- und Lernprozesse unter Anwendung formalwissenschaftlicher Methoden abzubilden und damit die traditionelle philosophische und philologische Behandlung menschlicher Bildung zu ergänzen und zu erweitern, das war das zentrale Anliegen seiner wissenschaftlichen Arbeit. Dass seine überzeugenden Überlegungen zur Sprache als Voraussetzungen für eine partnerschaftliche globale Kommunikation nicht gehört und schon gar nicht umgesetzt wurden, spricht nicht gegen den Urheber, sondern für die Unbelehrbarkeit der traditionellen Kulturschützer. Uwe Lehnert, langjähriger Weggefährte von Helmar Frank und wie er erfolgreicher Vorsitzender der Gesellschaft für Pädagogik und Information e.V. nimmt in einem persönlichen Nachruf Abschied von einem unbeugsamen Menschen, der bis zuletzt an die Kraft der Vernunft auch und gerade in der Pädagogik glaubte.

Univ.-Prof. Dr. Dr. Gerhard E. Ortner

Vorstandsvorsitzender der GPI e.V.

 

Um Helmar Frank, einen einst mit voller Tatkraft agierenden Hochschullehrer und Wissenschaftler ist es in den letzten Jahren sehr ruhig geworden. Ein tückischer Schlaganfall hatte ihn vor Jahren jeglicher Möglichkeit beraubt, sich uns noch in irgendeiner Form mitteilen zu können. Die über Weihnachten erhaltene Nachricht von seinem Ableben erinnert uns an die Endlichkeit allen Tuns. Aber wenn auch unser Tun und Handeln endlich sind, so muss es doch nicht vergeblich gewesen sein. Helmar Frank hat im Bildungsbereich eine Vielzahl wichtiger Projekte angedacht und realisiert. Zu nennen sind insbesondere Idee und Gründung der »Gesellschaft für Pädagogik und Information« (GPI), deren 50-jähriges Bestehen wir im kommenden Frühjahr feiern werden. Auch die Berliner November-Tagungen, die seit den 1970er Jahren regelmäßig durchgeführt wurden, sind einer Initiative von Helmar Frank zu verdanken. Ferner ist an sein unermüdliches und konsequentes Eintreten für eine universale, Gleichberechtigung schaffende Weltsprache zu erinnern. Vor allem aber ist es das Konzept einer kalkülisierenden Unterrichtswissenschaft, das ganz wesentlich auf ihn zurückgeht. Diese mit großer analytischer Schärfe betriebenen Aktivitäten werden immer mit seinem Namen verbunden bleiben. 

So manche Idee von Helmar Frank wies weit in die Zukunft. Nicht jeder ist seinen Visionen gefolgt. Die Zahl seiner Kritiker überwog so manches Mal die Zahl seiner Anhänger. Denn er hat es sich und uns nie leicht gemacht. Stets war ihm das überzeugte Eintreten für die Sache wichtiger als Anerkennung und Applaus. Sich in seinem Denken und Handeln konformistisch und bequem am Zeitgeist zu orientieren, wäre ihm nie in den Sinn gekommen. Bei all seiner Konsequenz ist er dennoch stets der zuhörende und zugängliche Vorgesetzte und Kollege geblieben. 

In Würdigung seines wahrhaft umfassenden Lebenswerkes, das auch viele bildungs- und allgemeinpolitische Aktivitäten aufweist, messe ich seinem wissenschaftlichen Schaffen die größte Bedeutung zu. In einer Besprechung seines Buches »Bildungskybernetik – eine Kurzeinführung in die kybernetisch-pädagogischen Modellgrundlagen der Bildungstechnologie« habe ich das so ausgedrückt: Die eigentliche Bedeutung der Arbeiten von Helmar Frank liegen nicht so sehr in ihrer bildungspraktischen Relevanz als vielmehr in ihrer wegweisenden Funktion, die Pädagogik zu einer exakten Wissenschaft zu machen. Der Mathematiker und Bildungskybernetiker Helmar Frank hat gezeigt, dass auch eine Humanwissenschaft wie die Pädagogik den Weg der »Berechnung«, also der Mathematisierung ihrer Untersuchungsgegenstände, erfolgreich einschlagen kann. Ich schloss meine damalige Buchbesprechung mit der Feststellung, dass die Forschungs- und Entwicklungsarbeiten von Helmar Frank rückschauend später einmal als Pionierleistung angesehen würden.

Insofern liegt auch etwas Tragisches über seinem Leben. Viele haben ihn zu Lebzeiten nicht verstanden. Ich möchte das jedoch als Hinweis auf seine Bedeutung interpretieren. Viele Größen der Wissenschaft wurden erst nach ihrem Tod in ihrer wahren Bedeutung erkannt und gewürdigt. Ich denke, dass Helmar Frank zu diesen Größen der Wissenschaft zu zählen ist. In der Erinnerung wird er fortleben als ein den Mitarbeitern und Kollegen immer freundlich zugewandter Mensch, als ein ideenreicher Bildungspolitiker und als ein wegweisender Wissenschaftler. Ich persönlich habe ihm sehr viel zu verdanken. 

Berlin, den 26. Dezember 2013

Univ.-Prof. Dr. Uwe Lehnert

 

 
 Erasmus-Euromedia-Awards 2013 19.04.2013

Die GPundefinedI, Gesellschaft für Pädagogik und Information, ist als Mitglied der ESEC, Europäische Gesellschaft für Bildung und Kommunikation, Mitorganisator des Erasmus-Euromedia-Awards der jährlich in Wien durchgeführt wird.
Erasmus-Euromedia-Awards werden für Medienprogramme, Medienprodukte oder Medienproduktionen (elektronische Medien, Netz-Medien, Fernsehsendungen, Videos, Filme u.a.) vergeben, die das Thema Europa im Hinblick auf dessen Zielsetzungen, Perspektiven, Problembedingungen, Ländern vergeben werden.

Die Auszeichnungsveranstaltung 2013 fand am 19.April 2013 in der Universität Wien statt.
Alle Informationen erhalten sie auf den ESEC-Seiten: http://www.euromediaawards.eu/

 

 
 Publikationen des IB&M der GPI 01.11.2012

Etikmedia BuchDas Institut für Bildungs und Medien der GPI, der Vorstand der GPI und GPI-Mitglieder haben im Ergebnis verschiedener nationaler und europäischer Projekte (Vgl. Projekte) eine Reihe von Publikationen herausgegeben, die über das IB&M der GPI bzw. den entsprechenden Verlagen bezogen werden können.

Publikationsliste

Bestellung: mikuszeit@gpi-online.de

 

DDR-Bildungsmedienarchiv wird von der Senatsschulverwaltung betreut

01.04.2010

 DDR-Bildungsmedienarchiv – DDR-Unterrichtsmittel

Das DDR-Bildungsmedienarchiv mit Unterrichtsmitteln, die für die DDR-Schulen von 1946 bis 1990 entwickelt und herausgegeben wurde (vgl. Projekt DDR-Media), wurde von Institut für Bildung und Medien der Gesellschaft für Pädagogik und Information e.V. in Kooperation mit der Senatschulverwaltung von Berlin von 1991 bis zum 31.03.2010 aufgearbeitet, gepflegt und betreut.

Seit dem 01.04.2010 hat die Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung von Berlin die Betreuung des DDR-Bildungsmedienarchivs übernommen.

Anfragen richten Sie bitte an

Frau Deharde
Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung
VI B Medienforum
Levetzowstr. 1-2,
10555 Berlin
Tel. 902299-101
kristine.deharde@senbwf.berlin.de

Bus 101, 106, 245
U-Bhf. Turmstr./Hansaplatz (Linie 9), S-Bahn Bellevue/Tiergarten (Linie S3, S5, S7, S75)
http://www.berlin.de/sen/bildung/medienforum
Information Telefon 902299 111, eMail mf.info@senbwf.berlin.de

 
Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland für
Univ.-Prof. Dr.Dr.Gerhard E.Ortner
08.06.2006

Die GPI gratuliert ihrem Vorsitzenden des Vorstands, Herrn Professor Ortner, zur Auszeichnung mit dem Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland. Der Bundespräsident hat diese hohe Ehrung für Professor Ortner und sein verdienstvolles langjähriges Wirken für Bildung und Kultur vorgenommen. Am 8.Juni 2006 überreichte der Landrat Manfred Müller in einer eindrucksvollen Feier die Ordensinsignien, richtete die Glückwünsche des Ministerpräsidenten, der Ministerin für Wirtschaft, Mittelstand und Energie und der Regierungsrpäsidentin aus und würdigte in seiner Laudatio das herausragende Engagement des Ausgezeichneten. Dabei ging der Landrat auf das verdienstvolle Wirken von Professor Ortner als exzellenter Wissenschaftler, als herausragender Kulturförderer und auf seinen beeindruckenden, langjährig wirkungsvollen gesellschaftlichen Einsatz ein. In diesem Zusammenhang hob der Landrat auch die Aktivitäten und Leistungen als Vorsitzender der Gesellschaft für Pädagogik und Information und als Wissenschaftlicher Leiter des IB&M hervor.